ein Wochenende voller Begegnungen, Eindrücke und großer Schritte
Das Eurasier-Vereinstreffen in Alsfeld war für uns und natürlich auch für Biko ein ganz besonderes Wochenende, das uns sicher noch lange in schöner Erinnerung bleiben wird.
Schon zu Beginn wartete ein sehr emotionaler Moment: Nach langer Zeit traf Biko seinen Bruder Barry wieder. Man hätte sich natürlich gewünscht, dass die beiden sich sofort in die Arme – oder besser gesagt in die Pfoten – fallen. Doch manchmal schreibt das Leben eben seine ganz eigenen Geschichten. Die Wiedersehensfreude hielt sich auf beiden Seiten eher in Grenzen, und so begegneten sich die Brüder mit einer gewissen Skepsis. Es wurde geknurrt, man musterte sich kritisch und hatte nicht unbedingt das Gefühl, dass hier eine innige Bruderverbindung wieder aufflammen würde. Offenbar war das Band der Welpenzeit nicht stark genug, um die lange Pause einfach zu überbrücken. Solche Begegnungen gehören eben auch dazu und zeigen, dass Hunde ganz ehrlich in ihrer Kommunikation sind.
Beim anschließenden Spaziergang sah die Welt dann schon wieder ganz anders aus. Dort konnte Biko einige neue Eurasier kennenlernen, und es war deutlich zu spüren, wie sehr ihm diese Begegnungen gefielen. Neugierig, aufmerksam und interessiert war er mitten im Geschehen und hatte sichtlich Freude daran, neue Bekanntschaften zu machen. Es war schön zu beobachten, wie offen und begeistert er sich in die Runde einfügte und wie viel ihm dieser Austausch mit anderen Eurasiern gab.
Der Abend klang dann ganz gemütlich im Restaurant aus. Biko zeigte sich dort von seiner besten Seite und lag lieb und entspannt unter dem Tisch. Ruhig, gelassen und zufrieden begleitete er uns durch den Abend – ganz so, wie man es sich nur wünschen kann. Doch dann bekam der Abend noch eine besonders spannende Wendung: Belana von der Ruhrquelle gesellte sich zu uns. Und plötzlich war da diese besondere Aufmerksamkeit. Biko war sichtlich interessiert an der hübschen Eurasier-Dame, und auch Belana schien seiner Ausstrahlung durchaus etwas abgewinnen zu können. Die beiden fanden sich ganz offensichtlich sympathisch, und es war ausgesprochen schön, dieses zarte gegenseitige Interesse zu beobachten. Wer weiß – vielleicht war das nicht nur eine nette Begegnung, sondern schon ein kleiner Vorgeschmack auf das, was die Zukunft noch bringen könnte.
Am nächsten Tag stand dann ein wichtiger Höhepunkt bevor: Für Biko ging es zur Begutachtung als angehender Deckrüde durch Heribert Pankowski – zur sogenannten Phänotypbeurteilung. Natürlich war das ein besonderer und auch spannender Moment für uns. Umso größer war die Freude, als Heribert Pankowski Biko ein erstklassiges Zeugnis ausstellte. Eine wunderbare Bestätigung für unseren schönen, typvollen Rüden und ein weiterer bedeutender Schritt auf seinem Weg.
So konnten wir am Ende rundum zufrieden die Heimreise antreten. Nicht nur die Phänotypbeurteilung verlief hervorragend, auch die Gesundheitsuntersuchung hatte zuvor bereits Bestwerte ergeben. Besser hätte es kaum laufen können. Nun fehlt nur noch die Eintragung ins Vereinsregister – und dann darf die erste Partnerin kommen.
Und da bleibt natürlich eine spannende Frage offen: Wer wird wohl die erste Dame an Bikos Seite sein?









