Biko´s erste Welpen

Geburtstermin: 30. März 2026 – 3 Hündinnen – 3 Rüden

Am 30.03.2026 war es endlich so weit: Fenya vom Entenweiher brachte sechs gesunde Welpen zur Welt — drei Rüden und drei Hündinnen. Und obwohl ich als Besitzer von Biko vom Hauptstadtgarten diesen besonderen Moment nicht direkt in der Zuchtstätte miterleben konnte, war ich ihm doch mit dem Herzen ganz nah.

Die letzten Wochen vor der Geburt waren von großer Vorfreude, aber auch von stillem Bangen begleitet. Als Deckrüdenbesitzer erlebt man diese Zeit in einer besonderen Mischung aus Nähe und Entfernung: Man fiebert mit, wartet auf jede Nachricht und hofft von Herzen, dass alles gut verläuft. Immer wieder waren die Gedanken bei Fenya, bei ihrer Züchterfamilie und bei dem kleinen Wunder, das sich angekündigt hatte.

Dann kam endlich die erlösende Nachricht: Fenya hat es geschafft, und sechs kleine Eurasierkinder sind gesund geboren. In diesem Moment war da vor allem eines — tiefe Dankbarkeit. Dankbarkeit für Fenya, die diese Geburt so großartig gemeistert hat, für die Züchter, die mit so viel Herz und Fürsorge an ihrer Seite waren, und für das Vertrauen, an diesem besonderen Weg teilhaben zu dürfen.

Als Besitzer von Biko erfüllt es mich mit stillem Stolz zu wissen, dass er Vater dieses wunderbaren Wurfes geworden ist. In diesen sechs kleinen Welpen lebt nun ein Stück von ihm weiter — und gemeinsam mit Fenya hat er sechs neue kleine Geschichten ins Leben geschickt.

Der 30.03.2026 wird für mich deshalb immer ein Tag voller Freude, Rührung und Verbundenheit bleiben — ein Tag, an dem aus Hoffnung neues Leben wurde.

Nach vier Wochen toller Fürsorge durch die Züchter Irina und Heiner haben sich die kleinen Racker bereits zu eigenständigen Individuen entwickelt und jeder zeigt bereits ein wenig seiner eigenen Persönlichkeit. Da Irina die ganze Entwicklung auf Ihrer eigenen Homepage bestens dokumentiert, habe ich nur einmal hier die kleinen Persönlichkeiten geklaut 😉

Bevor am Ende der Woche die Zuordnung der Welpen zu ihren neuen Familien erfolgt, möchte ich einen kleinen Einblick geben, wie wir die Kleinen im Moment erleben. So entsteht vielleicht eine Idee davon, wie sie sich derzeit entwickeln.

Fräulein Lila ist rundum ausgeglichen und zufrieden. Sie kann in jeder noch so kleinen Ecke und in jeder noch so unbequemen Position friedlich schlafen. Am liebsten liegt sie aber auf dem Rücken, weil man sich so den Bauch besonders genüsslich kraulen lassen kann. Wenn sie das Geschehen um sich herum nicht gerade verschläft, zeigt sie sich als aufgeweckte und aufgeschlossene kleine Maus, die ihre Umgebung neugierig erkundet und einen mit ihrem süßen Blick direkt um den Finger wickelt. 

Herr Grün ist tiefenentspannt und im besten Sinne unauffällig. Sein Motto ist wohl „Probier’s mal mit Gemütlichkeit – mit Ruhe und Gemütlichkeit“. Er ist menschenbezogen und interessiert an neuen Dingen, aber eben ohne Hast und Eile. An Spielchen und Erkundungstouren nimmt er gerne teil und zeigt sich dabei hin und wieder als kleiner Schelm.

Herr Rot ist ein Gute-Laune-Hund. Wenn es etwas Neues zu entdecken oder zu erkunden gibt, ist er der Erste am Start. Er lernt schnell und erweist sich als recht pfiffig. Er ist auch ein kleiner Charmeur mit einer Portion Schalk im Nacken. Er sucht nicht nur aktiv den Kontakt zu seinen Geschwistern und fordert sie zum Spielen auf, sondern ist auch sehr menschenbezogen. 

Fräulein Gelb ist eine sanftmütige Schmusemaus. Sie ist sehr menschenbezogen, schmiegt ihren Kopf in die kraulende Hand und genießt die Streicheleinheiten in vollen Zügen. Sie zeigt sich aber auch als zaghafte und sensible Hündin. Neues wird erstmal skeptisch beäugt und zuerst das Verhalten der Geschwister genau beobachtet, bevor sie sich auf Erkundungstouren einlässt. Der Trubel um die Milch im Futternapf ist ihr allerdings zu viel. Sie zieht sich aus dem Getümmel lieber zurück und wartet auf die nächste Mahlzeit in der gewohnten Geborgenhein von Mama Fenya.

Her Blau ist entspannt und weitestgehend mit sich selbt zufrieden. Nicht selten liegt er alleine in irgendeiner Ecke der Wurfbox und kuschelt mit Plüschtieren, während seine Geschwister mit gemeinsamen Spielen oder Erkundungen beschäftigt sind. Er interessiert sich zwar für seine Umgebung, nimmt sie aber eher nur zur Kenntnis und beschäftigt sich nicht so ausgiebig damit. 

Fräulein Weiß ist ebenfalls eine gemütliche und zufriedene Vertreterin ihrer Rasse. Sie ist Neuem gegenüber aufgeschlossen, hat es dabei aber nie besonders eilig und verschläft zuweilen auch einfach das ein oder andere Event. Manchmal hat man den Eindruck, dass sie bei der Koordination von vier Beinen und Rute noch etwas unbeholfen wirkt. Sie hat schon mehrfach mit dem Gesicht gebremst oder ist über den Rand des Futternapfes gestolpert und hat in der Milch gebadet anstatt sie zu trinken.