Heute soll Biko neue Eurasier kennenlernen. Wir waren ja bereits bei den Spaziergängen dabei, bevor er in unser Leben trat. Die nette Runde hat uns gefallen und nun soll Biko sie kennen lernen.
Von weitem sehen wir bereits, wie sich viele Eurasier mit Ihren Menschen auf dem Parkplatz tummeln. Wir kämpfen uns auf eine freie Parkbucht vor. Biko ist sichtlich aufgeregt. Kaum ist der Kofferraum auf, will er auch schon los. Aber erst einmal die lange Schleppleine dran. Biko beginnt zu bellen und will am liebsten schon alle einzeln begrüßen. Ja, mit der Ruhe, dass müssen wir wohl noch üben. In der Welpenschule ging das ganz gut, aber hier, bei den vielen Rassegleichen Hunden ist das sichtlich schwieriger.
Der Trupp setzt sich langsam in Bewegung. Wir sind hier in einem Wald in der Nähe eines Schießplatzes, der heute offensichtlich gut besucht ist. Es knallt andauernd. Biko ist aber sehr ruhig dabei. Vielleicht ist das ja der erste Silvestertest. Da hatte unsere Ambra-Luna immer panische Angst. Hoffentlich wird das bei Biko besser. Wir gehen ein ganzes Stück an der Leine in den Wald hinein und später werden die ersten Hunde frei gelassen. Da Biko bisher recht gut hört und zu uns zurück will, versuchen wir es auch. Er ist begeistert. Endlich mit anderen Hunden rumalbern und toben. Er ist zwar der Kleinste in der Truppe, wird aber gut aufgenommen. Aber er benimmt sich auch vorbildlich. Er ist zwar recht wild dabei, aber immer respektvoll. Die Mädels sagen ihm, wenn es zuviel wird und bei den rüden wird vorsichtshalber mal Lefzen geleckt. Das stimmt sie im allgemeinen milde. Aponi, ein rotes Eurasiermädel hat es Biko besonders angetan. Ihr rennt er andauernd hinterher und sie spielt wunderschön mit. Man könnte meinen, sie sind schon lange beste Freunde.
Ein Stück weiter ist Wasser in Sicht. Viele der Eurasier können es kaum erwarten, rein zu kommen. Sie spielen, schwimmen Enten hinterher und freuen sich über die Abkühlung. Hier ist Biko noch etwas zurückhaltender. Wasser ist nicht so sein Element. Selbst um Pfützen auf der Straße macht er lieber einen Bogen. Aber vielleicht kommt das ja mal mit der Gruppenzwang 🙂
Nach einer guten Stunde geht der Spaziergang zuende und wir sind in einem Lokal angemeldet. Also rein mit der ganzen Truppe. Da machen wir uns aber wenig Sorgen. Das kennen wir schon von unserer Ambra-Luna. Auch sie wurde von den Züchtern so toll vorbereitet, dass sie einfach unter dem Tisch lag und abgewartet hat. Hier und heute war es nicht anders. Und zu unserer Überraschung war das auch noch ein Weihnachtsessen. Anschließend gab es noch für jeden Hund eine Tüte von den Eurasierfreunden-Deutschland. Es war ein herrlicher Tag und wir versuchen regelmäßig daran teilzunehmen. Die Gruppe trifft sich einmal im Monat















